Zolltor entwickelt Software, die mittelständischen Unternehmen eine fundierte Entscheidungsgrundlage für den internationalen Handel gibt — verständlich aufbereitet, lückenlos nachvollziehbar und ohne aufwändige IT-Integration einsetzbar.
Handelspolitik ist zur Planungsunsicherheit geworden. Zölle und Handelsbarrieren sind in einem Ausmaß zurückgekehrt, das seit über einem Jahrhundert nicht mehr gesehen wurde. Das regelbasierte WTO-System, auf das sich Unternehmen jahrzehntelang verlassen konnten, weicht einem sich ständig verändernden Flickenteppich aus bilateralen und regionalen Handelsabkommen. Wer heute importiert oder exportiert, braucht eine verlässliche Informationsgrundlage — nicht erst, wenn die Zolländerung in Kraft tritt.
Große multinationale Konzerne haben ganze Abteilungen und siebenstellige Softwarebudgets, um diese Komplexität zu bewältigen. Mittelständische europäische Unternehmen — das Rückgrat der EU-Wirtschaft — haben das nicht. Sie brauchen konkrete Handlungsempfehlungen, keine Rohdaten. Sie brauchen verständliche Einordnung, keinen Fachjargon. Und sie brauchen diese Informationen laufend — nicht erst, wenn ein Berater verfügbar ist.
Zolltor gibt mittelständischen europäischen Unternehmen die Entscheidungsgrundlage für den Außenhandel, die bisher nur Konzernen mit eigenen Fachabteilungen zur Verfügung stand.
Enterprise-Handelstools wurden für multinationale Konzerne mit großen IT-Budgets und eigenen Compliance-Teams entwickelt. Zolltor wurde für den Mittelstand gebaut.
Keine ERP-Integration, keine langwierige Implementierung, keine Beratungsteams erforderlich. Registrieren, Warennummern hinterlegen und direkt relevante Änderungen sehen. Cloud-basiert, intuitiv bedienbar, nutzbar ohne IT-Projekt.
Andere Plattformen liefern Zolltarif-Tabellen und überlassen die Interpretation Ihrem Team. Zolltor nutzt KI, um zu zeigen, was sich geändert hat, welche Warennummern betroffen sind und wo die Rechtsgrundlage liegt – inkl. Einordnung nach Relevanz und Dringlichkeit, zugeschnitten auf Ihre Rolle.
Fokussiert auf EU-Handelsregeln, die Exportmärkte, die europäische Unternehmen am meisten betreffen, und die spezifischen Herausforderungen mittelständischer Unternehmen (€50–500 Mio. Umsatz): zu groß, um Handelsrisiken zu ignorieren — zu schlank für Enterprise-Lösungen.
Kalkulierbare, transparente Kosten – passend für mittelständische Budgets. Kein siebenstelliges Implementierungsprojekt, keine mehrmonatige Einführung.
Jahrzehntelange Erfahrung in Software, Unternehmensberatung und internationalen Märkten — jetzt fokussiert darauf, mittelständischen Unternehmen eine fundierte Entscheidungsgrundlage für den Außenhandel zu geben.
Gründer & CEO
Aus der San-Francisco-Bay-Area · Seit 2017 in Deutschland
Scott bringt drei Schwerpunkte aus seiner Karriere bei Zolltor AI zusammen: Softwareentwicklung, Wachstumsstrategie und die Unterstützung von Führungsteams bei fundierten Entscheidungen. Seine frühe Karriere verbrachte er mit dem Aufbau und der Skalierung von Softwareprodukten im Silicon Valley, wo er ein Webmail-Startup gründete (2000 übernommen) und das Produktmanagement für ein E-Mail-Server-Unternehmen leitete. Anschließend verbrachte er fast ein Jahrzehnt bei Thomson Reuters, wo er mit Führungskräften von Software- und Informationsunternehmen deren Wachstumsstrategien entwickelte. Zuletzt leitete er Umsatzwachstumsprojekte bei Blue Ridge Partners, einer Managementberatung für Private-Equity-Portfoliounternehmen in Europa und den USA, wo er auch die firmeninterne Einführung von KI-Tools verantwortete.
Scott hat einen MBA mit Auszeichnung von der Darden School of Business der University of Virginia sowie Bachelor-Abschlüsse in Soziologie und Informatik.
CTO
Aus der San-Francisco-Bay-Area · Seit 2011 in Deutschland
Charlie bringt mehr als 20 Jahre Erfahrung im Aufbau und der Skalierung von Softwareprodukten in Startups, Konzernen und Wachstumsunternehmen in den USA und Europa mit. Seine Karriere umfasst den gesamten Stack: von Suchinfrastruktur bei YellowPages.com und AT&T Interactive über Payment-Gateway-Engineering bei Skrill bis hin zur Einführung von Verbraucherprodukten wie Foodora und ShopWings als Projekt-CTO bei Rocket Internet in Berlin. Er hat Engineering-Teams von kleinen Squads bis hin zu Abteilungen mit über 70 Ingenieuren geleitet und war zuletzt VP of Engineering bei Utility Warehouse, einem britischen Multi-Service-Anbieter.
Charlies technische Bandbreite — Ruby, Python, Java, Cloud-Infrastruktur, API-Design und Data Engineering — wird ergänzt durch umfangreiche Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Produkt-, QA-, Marketing- und Führungsteams. Er studierte an der UC Santa Barbara und entwickelte früh in seiner Karriere experimentelle Wirtschaftssoftware am Caltech, darunter Auktionsplattformen für die FCC-Frequenzforschung.
Zolltor AI hat seinen Sitz in Bremen, Deutschland — einer Handelsmetropole seit 700 Jahren.
Der Bremer Marktplatz — das Herz einer der ältesten Handelsstädte Europas
Bremens Identität als führende Handelsstadt reicht bis ins Jahr 1358 zurück, als es der Hanse beitrat — dem mächtigen mittelalterlichen Netzwerk von Kaufmannsgilden und Marktstädten, das den Handel in Nordeuropa von der Ostsee bis zur Nordsee beherrschte. Über Jahrhunderte hinweg handelten Hansekaufleute in Bremen mit Wolle, Getreide, Holz und Fisch auf Routen von London bis Nowgorod und schufen die Handelsinfrastruktur und -kultur, die bis heute fortbesteht.
Dieses Erbe ist nie verblasst. Heute bilden das Bundesland Bremen und sein Tiefwasserhafen in Bremerhaven zusammen Deutschlands zweitgrößten maritimen Logistikstandort — von Containerfracht bis zum Automobilexport. Bremerhaven ist einer der größten Fahrzeugumschlagshäfen Europas, und Bremens Logistikcluster umfasst Hunderte von Speditionen, Zollmaklern, Reedereien und Logistikdienstleistern. Die Region beherbergt zudem führende Institutionen wie das Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL), das seit über 70 Jahren die Schifffahrtspolitik und -forschung mitgestaltet.
Diese Konzentration von Handelsexpertise, kombiniert mit einem starken Universitätssystem in Informatik und Künstlicher Intelligenz, macht Bremen zum idealen Standort für ein Unternehmen, das die nächste Generation von Handelsintelligenz-Software entwickelt. Zolltor entsteht dort, wo globaler Handel tatsächlich stattfindet — umgeben von den Kunden, Fachexperten und technischen Talenten, die es braucht, um es richtig zu machen.
In 30 Minuten zeigen wir Ihnen, wie ZTI Zolländerungen, Handelsabkommen und regulatorische Risiken für Ihre Produkte aufbereitet.
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